Wasser

Multiplikator Wasserpreis von Europa zu Afrika
4
Tägliche Aufwand Wasser schöpfen in h
6
Süsswasservorkommen in %
20
% aller durch unreines und Salzwasser erzeugter Krankheiten
80
Mobile Water Box Open
Grundriss Mobile Water Box

Mobile Wasser Box

Ein Wasserhotspot / Wasser Kiosk / Mobile Wasser Box (Wasser- Aufbereitung und Abgabestelle) ist in der Regel mit einem oder mehreren Brunnen (Grundwasser) verbunden.
Mit zentralen Wasserabgabestellen können täglich bis zu 10.000 Menschen pro Box effizient und mittels unseres Sicherheitskonzeptes sicher versorgt werden. Sie sind rasch aufgebaut und können innerhalb weniger Stunden in Betrieb genommen werden. Die Wasserabgabe erfolgt über ein intelligentes Erkennungs- und Bezahlsystem. Hierzu bekommt jeder Verbaucher eine "Wasserkarte" ähnlich Kreditkarten oder Handy Bezahlsystem.

 

Im Kosten / Nutzen Vergleich zum Wassertransport auf Räder (LKW, Tankwagen) oder einem Rohrleitungssystem schneidet ein Wasserhotspot weitaus am besten ab. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Wasser gerecht verteilt werden kann. In Notzeiten (Trockenzeit) kann der Wasserbedarf im schlimmsten Fall für die einzelnen Verbraucher und Anwender reduziert und in kleineren Tagesmengen abgegeben werden. Die Wasserpreise werden auch bei Trockenheit somit nicht angehoben.

Die mobile Lösung wurde vom Schweizer Erfinder Adrian Zwahlen erfunden. Die jahrelang Erfahrungen beim Bau von Kleinwasserkraftwerken half dabei. Bei der Lösungsfindung setzte man sich zum Ziel, ein flexibles, robustes und kompaktes System auf den Markt zu bringen, das selbst aufgebaut werden kann.

Brunnenbohrung Querschnitt

Wassergewinnung

Da unser Hauptaugenmerk auf unterversorgte Entwicklungsländer liegt kommt ein weiteres Problem hinzu. Durch die fehlende Müllrecycling Infrastruktur wird dieser in Flüssen und Seen entsorgt. Dies verunreinigt das Wasser. Leider sind dennoch hundert tausende Menschen auf jenes angewiesen - erkranken und sterben. Deswegen haben wir uns für eine Bohrlösung entschieden. Hier wirkt die Erde mit Ihren verschiedenen geologischen Schichten wie ein Filter und eine gute Vorfiltration wird von der Natur erledigt. Anschliessend reinigen wir nochmals mit Grobfiltern, Vorfiltern, Karbonfiltern und zum Schluss UV Licht und Chlor um auch die letzten Bakterien und Viren zu eliminieren.

Brunnenbohrung
Nach dem Erhalt der Bewilligung erfolgt die Brunnenbohrung mit Einbau der technischen Installationen nach unseren Vorgaben. Diese Arbeiten erfolgen unter der Aufsicht CWC. Der Brunnenbau- Ausführung und Ausrüstung wird nach Norm DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e) ausgeführt. Mehrere Laborprüfungen vom gefassten Wasser bestimmen den technischen Ausbau der Aufbereitungsanlage.

Wasserqualität

Um die Wasserqualität auf festgesetzte Standards zu heben ist ein umfangreiches Reinigungssysteme notwendig (Beispielbild aus dem Innenlebens einer Mobilen Wasser Box sehen Sie nebenan).

Wir reinigen das Wasser mit folgenden Methoden

  • Vorfiltration durch Gestein, da wir ausschließlich Grundwasser schöpfen.
  • Grobvorfiltration
  • Feinvorfiltration
  • Karbonfiltration
  • UV Licht
  • Chlor

Installation der Wasseraufbereitungsanlage

Bereits während der Brunnenbohrung wird das vorbestimmte Areal mit einem starken Zaun umgeben. Gleichzeitig werden die nötigen Fundamente für den 20 Fuss Container und Wasservorratsbehälter einschliesslich der Grabarbeiten für die Wasserleitung und Elektroanschluss erstellt (alternativ kann die Anlage mit Solarenergie betrieben werden). Nach der erfolgreichen Brunnenbohrung wird der Container angeliefert und mit den Betonfundamenten fest verbunden. Im Container befindet sich die fertig montierte und geprüfte Wasseraufbereitungsanlage. Die Wasser- und Elektroleitungen, GSM Modul werden im Container an den vorgesehenen Stellen gekoppelt und verbunden. Die Anlage kann nun in Betrieb genommen werden.

Betrieb

Seitwärts am Container befinden sich Wasserbezugs- oder Zapfstelle, ähnlich einer Tankstellenanlage. Die Wasserabgabe erfolgt auf Vorkasse, einem ausgeklügelten Prepaid System. Jede Zapfstelle ist mit einem berührungslosen Kartenleser ausgerüstet. Der Wasserkonsument kann mit seinem Handy einen bestimmten Betrag über die CWC Verwaltungsstelle auf seine Karte laden. Nach der erfolgten Ladung kann der Konsument solange Wasser beziehen, wie Guthaben auf seinem Wasserkonto vorhanden ist. Ein zertifiziertes Wachdienstunternehmen bewacht die Anlage und das umzäunte Areal während 24 Stunden und sieben Tagen. Tagsüber während der Wasserabgabezeiten wird die Anlage durch geschultes Personal zusätzlich betreut und beaufsichtigt. Jeder Standort ist direkt über das GSM Netz mit der zentralen Verwaltung verbunden. Produktion, Wasserabgaben, Störungen oder unvorhergesehene Ereignisse werden online übermittelt. Bei einem GSM Netzausfall arbeitet die Anlage eine bestimmte Zeit autonom. Die jeweiligen Wasserabgaben und andere betriebsrelevante Daten werden im örtlichen Verwaltungssystem abgespeichert. Ein weiterer Vorteil des Prepaid Kartensystems ist, dass bei Wassermangel der Bezug der Konsumenten solidarisch reduziert werden kann.

  • Das örtliche Anlagenbedienerpersonal wird wiederkehrend im ITC Schulungszentrum geschult.
  • Im ersten Betriebsjahr wird die Bevölkerung gemeinsam mit CWC die vereinbarte Waldfläche von 1‘000 m2 anpflanzen, zukünftig pflegen und unterhalten.

Patent

Adrian Zwahlen ist der rechtmäßige Eigentümer des Patents, der Patentanmeldung CH-PS 478/08 vom 31. März 2008 und des Internationalen Patentanmeldung- PCT bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) unter der Nummer PCT / EP 2009 / 053715 vom 30. März 2009. Das Patent für MPB wurde im Jahr 2012 unter der Nummer EP2263002 erteilt.

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